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FCK und Werder Bremen im UEFA-Cup gefordertNeuanfang nach der BegnadigungKaiserslautern/Bremen - Der 1. FC Kaiserslautern plant mit "Rebell" Ciriaco Sforza den sportlichen Neuanfang, während Werder Bremens Hoffnungen auf einen "Betriebsausflug" in den hohen Norden offensichtlich trügen.
Nach dem Ende des Machtkampfes zwischen Trainer Otto Rehhagel und Ciriaco Sforza soll der schottische Vertreter FC Kilmarnock im Uefa-Cup-Hinspiel am Donnerstag (20.30 Uhr/live in der ARD) für die "Roten Teufel" als Aufbaugegner für das richtungweisende Bundesligaspiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Hamburger SV dienen. Schaaf warnt vor NorwegernAuf der Dienstreise nach Norwegen gab es unterdessen für Werder nur ein Gesprächsthema. Der überraschende 3:0-Erfolg von Norwegens Meister Rosenborg Trondheim in der Champions League bei Boavista Porto torpedierte alle Spekulationen über einen gemütlichen Trip nach Skandinavien. "Unser Gegner Bodö Glimt spielt ähnlich strukturierten und sehr guten Kombinationsfußball", warnte Werder-Spion und Ex-Nationalspieler Thomas Wolter vor dem am Polarkreis beheimateten Team, das sein Uefa-Cup-Spiel gegen den deutschen Pokalsieger am Donnerstag (18.00 Uhr/live in der ARD) nach Trondheim verlegte.
Trondheims Manager Rune Bratseth, nach langen Jahren beim SV Werder an der Weser nach wie vor ein Fußball-Held, stieß als Ehrengast des Präsidiumsessens ins gleiche Horn, ist aber dennoch vom Erfolg der "alten Kameraden" überzeugt: "Die Stürmer, speziell der von uns schon lange beobachtete Arild Berg, sind blitzschnell, aber mit der richtigen Einstellung sollte Werder das Spiel gewinnen." Lauterer blicken nach vornAuf Erfolg sind auch die Lauterer gegen Kilmarnock aus. "Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns mit einem Sieg Selbstvertrauen für die nächsten schweren Aufgaben in der Bundesliga holen. Gegen Kilmarnock können wir uns wieder in ein positives Licht rücken", hofft nicht nur Andreas Buck auf eine Wende nach zehn Niederlagen in den letzten 15 Spielen mit dem 0:5-Debakel am vergangenen Sonntag bei Werder Bremen als negativem Höhepunkt. "Sforza ist nicht zu ersetzen"Dabei setzen die "Roten Teufel" vor allem auf Rückkehrer Sforza, dessen Einsatz als sicher gilt: "Ciri ist nicht zu ersetzen, er ist zu wichtig für uns", sagt Buck. "Von daher ist die Einigung mit dem Trainer nur von Vorteil, denn man hat gesehen, dass der Machtkampf die Mannschaft belastet hat."
Rehhagel will sich zwar wie gewohnt nicht in die Karten schauen lassen: "Die Aufstellung ist allein meine Sache. Was und wo Sforza spielt, entscheide ich am Spieltag." Doch nach der Pleite in Bremen musste der 61-Jährige schweren Herzens dem überraschenden "Burgfrieden" mit Sforza zustimmen, um der völlig überforderten Abwehr wieder Stabilität zu geben. "Wir müssen aufpassen, dass uns solche Dinger wie in Bremen nicht wieder passieren", sagt Rehhagel. Djorkaeff wieder dabeiSforza hat offenbar keine Probleme mehr mit einer Rückkehr in die ungeliebte Libero-Rolle, die er nach der vergangenen Saison "nie mehr" spielen wollte. "Wo ich spiele, entscheidet allein der Trainer", erklärte der sonst schweigsame Schweizer der Tageszeitung Rheinpfalz. "Wichtig ist, dass wir wieder ein System haben." Auf Sforzas Lieblingsposition hinter den Spitzen wird nach seiner Zwangspause in Bremen wieder Frankreichs Weltmeister Youri Djorkaeff zum Zuge kommen. Von Martin Volkmar und Andreas Frank
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| Geändert am 15. September 1999 13:32 von sab | |||||||||||||