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Ein Jahr vor Olympia: Rauschendes Fest in SydneyVorfreude auf das Mega-EreignisSydney - Exakt ein Jahr vor Beginn der 27. Olympischen Sommerspiele feierten am Mittwoch Tausende in Sydney in ihrer Vorfreude auf das nahende Großereignis ein rauschendes Fest. An seinem Sitz in Lausanne verfeinerte derweil das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Zeitplan.
Im Beisein von Weltklasse-Läuferin Anita Weyermann (Schweiz) und einigen anderen Athleten unterzeichnete Samaranch die Schreiben an die Nationalen Olympischen Komitees von Australien, der USA, der Schweiz sowie von Japan, Südafrika und Palau: "Ich bin zuversichtlich, dass die Spiele ein großer Erfolg werden für die Athleten, für Australien und für die olympische Bewegung." "Wir warten auf die Athleten"Michael Knight, Präsident des Organisationskomitees von Sydney (SOCOG), war ebenso in Lausanne wie John Coates, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Australien: "Wir warten ungeduldig auf die Ankunft der Athleten und Sport-Enthusiasten aus aller Welt. Und wir wollen allen eine Qualität der Spiele bieten, die sie verdienen."
In der Heimat ließen die Australier ihrer Vorfreude auf die Spiele freien Lauf. In Darling Harbour, Zentrum der Olympiastadt und Schauplatz der Wettbewerbe im Volleyball, Gewichtheben, Boxen, Ringen, Fechten und Judo, verfolgten Tausende Demonstrationen in diesen sechs der insgesamt 28 in Sydney zur Austragung kommenden Sportarten. Aborigines: Kein ProtestIn Australiens Hauptstadt Canberra erklärten Vertreter der sich unterdrückt fühlenden Ureinwohner Aborigines, sie würden die Spiele nächstes Jahr nicht durch Protestaktionen stören. "Wir wollen den Erfolg der Spiele und eine Goldmedaille von Cathy Freeman", meinte Lowitja O'Donoghue als Sprecherin dieser Gruppe. Die 400-m-Läuferin war 1997 in Athen als erste Vertreterin der Aborigines Weltmeisterin geworden und konnte diesen Erfolg im August in Sevilla wiederholen. 400-Meter-Finale am 25. SeptemberDer Termin ihres Finals wird nach dem Wunsch der australischen Zeitplan-Macher nicht geändert. Auch der 400-m-Endlauf der Männer, in dem Weltrekordler Michael Johnson (USA) das Double von Atlanta 1996 wiederholen will (zuvor 200 m), soll wie vorgesehen am 25. September ausgetragen werden. Dagegen wurden elf andere Finals verlegt, um den Athleten vor der Entscheidung eine längere Verschnaufpause zu verschaffen. Diesem Wunsch der IAAF, deren Präsident Primo Nebiolo abschließend mit Samaranch verhandelte, folgte das OK in Sydney nur widerwillig. Es hat bereits Tausende von Karten für Wettbewerbe abgesetzt, die nun an einem anderen Tag stattfinden. dpa, Fotos: AP
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| Geändert am 15. September 1999 15:36 von sab | ||||||||||