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Drei-Jahres-Vertrag: Irvine-Wechsel zu Jaguar perfekt

Neue Chance im grünen Flitzer

Frankfurt - Michael Schumacher hat seinen treuen Helfer Eddie Irvine endgültig verloren. Der Nordire verlässt Ferrari nach vier Jahren zum Saisonende und fährt ab der Formel-1-WM 2000 für das neu formierte Team Jaguar.

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Irvines neuer Untersatz: Ein grüner Jaguar.

Das bestätigte Jaguar-Chef Dr. Wolfgang Reitzle am Dienstag offiziell auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Irvine, der die WM-Gesamtwertung bei drei noch ausstehenden Rennen punktgleich mit Titelverteidiger Mika Häkkinen aus Finnland (60:60) anführt, erhält bei Jaguar einen Drei-Jahres-Vertrag und kassiert geschätzte zehn Millionen Dollar pro Saison. Teamkollege des Nordiren ist der Engländer Johnny Herbert.

Endlich die Nummer eins im Rennstall

Irvines Platz bei Ferrari nimmt künftig Rubens Barrichello (Brasilien) ein, der seinerseits das Cockpit bei Stewart-Ford für den Nordiren räumt. "Auf diese Chance habe ich lange gewartet", sagte Irvine, der bei Ferrari stets im Schatten von Schumacher gestanden hatte. Als klare Nummer zwei durfte Irvine bis jetzt "kein Rennen gewinnen, in dem Michael Zweiter war". Bei Jaguar erhält der 33-Jährige den geforderten Nummer-eins-Status. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe, Jaguar hat eine große Zukunft", meinte Irvine weiter.

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Präsentierte das neue Gefährt: Jackie Stewart.

Stewart-Team gekauft

Zuvor hatte Jaguar den Formel-1-Einstieg für das kommende Jahr verkündet. Die britische Nobelmarke wird in der WM-Saison 2000 als eigenständiger Rennstall an den Start gehen. Die "Raubkatzen" nehmen den Platz des Teams des dreimaligen Weltmeisters Jackie Stewart ein, das von dem US-Automobilkonzern Ford für geschätzt rund 150 Millionen Mark übernommen wurde.

Mit neuer Lackierung an alte Erfolge erinnern

Auch Jaguar gehört dem Auto-Riesen Ford. An die erfolgreiche Sportwagen-Tradition der "Raubkatzen" wollen die Amerikaner auch mit der Lackierung erinnern. Nach dem Wunsch von Ford-Chef Jac Nasser sollen die Boliden in "British Racing Green" lackiert werden, vielleicht verziert durch ein Schottenmuster. Möglich ist aber auch eine Übergangssaison in grün-weiß, um die bisherigen Sponsoren nicht zu verprellen. Grünes Licht für die Namensänderung hatte das Team erst vor wenigen Tagen von der Formel-1-Kommission erhalten.

Von Thomas Straka, sid - Fotos: Reuters

Geändert am 14. September 1999 14:47 von sab
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