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Konföderationen-Cup: Mexiko hofft auf Deutschland

Nicht überzeugt, aber gewonnen

Mexiko-Stadt - Gastgeber Mexiko und WM-Teilnehmer Saudi-Arabien sind beim Konföderatione-Cup in Mexiko dem viermaligen Fußball-Weltmeister Brasilien ins Halbfinale gefolgt.

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Der Mexikaner Blanco (re.) wird unsanft gebremst.

Die Mexikaner wären nach ihrem Gruppensieg durch ein mageres 1:0 gegen Bolivien bei einem Erfolg von Europameister Deutschland in der Nacht zum Samstag gegen die USA Halbfinalgegner der DFB-Elf, während die "Saudis" nach ihrem 5:1 gegen das durch eine Rote Karte gegen den Kaiserslauterer Bundesliga-Profi Samir und zwei weitere Platzverweise dezimierte Ägypten in der Vorschlußrunde gegen Brasilien antreten muß.

"Deutschland und die USA sind beide sehr stark. Ich kann mir den Gegner ohnehin nicht aussuchen", verteilte Mexikos Trainer Manuel Lapuente mit Blick auf das Halbfinale Vorschußlorbeeren an die möglichen Kontrahenten der Mittelamerikaner.

Boliviens Torwart Fernandez patzte

Seine Mannschaft, die bei der WM 1998 in Frankreich im Achtelfinale an der deutschen Elf gescheitert war, hatte zuvor vor 50.000 Fans im Azteken-Stadion von Mexiko-Stadt erneut nicht überzeugt. Mittelfeldspieler Francisco Palencia nutzte in der 52. Minute einen Fehler von Boliviens Torwart Jose Carlos Fernandez zum Siegtreffer der Platzherren.

Viel turbulenter verlief das Match zwischen Saudi-Arabien und Ägypten. Die Partie war bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde zugunsten der "Saudis" entschieden, als Saudi-Arabiens Stürmer Marzouk Al Otaibi zweimal (8. und 34.) getroffen hatte und Ägyptens Abdelsatar Sabry (28.) sowie Hasem Emam (37.) nach Feldverweisen schon unter den Duschen standen.

Rot für FCK-Abwehrspieler Samir

Schiedsrichter Ubaldo Aquino, der Sabry wegen eines Ellenbogenchecks die Rote und Emam nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gezeigt hatte, blieb auch nach der Pause im Mittelpunkt des Geschehen. Der Mann aus Paraguay stellte schließlich auch noch Kaiserslauterns Samir nach einem brutalen Foul vom Feld (80.). Zehn Minuten zuvor hatte der Verteidiger Samir per Strafstoß wenigstens den Ehrentreffer für sein disziplinloses Team markiert. Zu diesem Zeitpunkt stand es jedoch schon 3:0 (Al Shahrani/64.). Die Schlußpunkte setzte erneut der überragende Al Otaibi mit zwei weiteren Treffern (78. und 85.).

Von Esteban Monreal, sid - Foto: Reuters

Geändert am 30. Juli 1999 17:03 von sab
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