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US-Wissenschaftler warnen CIA vor neuartigen Biowaffen:

"Designerwaffen" mit ungekannter Wirkung

Washington - Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten haben den US-Geheimdienst CIA vor neuen Biowaffen mit bislang ungekannten Folgen gewarnt. "Die Wirkung verschiedener biologischer Kampfstoffe könnte schlimmer als bei allen bislang bekannten Krankheiten sein", hieß es in einem Geheimdienstbericht.

Die jüngsten Fortschritte im Bereich der Biotechnik lassen demnach die künftige Entwicklung von "Designerwaffen" befürchten, die zum Beispiel nur bestimmte Zielgruppen angreifen, mit Verzögerung wirken oder erst in Verbindung mit Medizin tödlich werden.

Tödlich erst durch Gegenmittel

"Ein besonders perverses Beispiel wäre die Verbindung eines nur wenig gefährlichen Krankheitserregers, der in Kombination mit einem Gegenmittel virulent würde", hieß es in dem Bericht. So könnte ein Virus verbreitet werden, das zunächst nur Grippesymptome hervorruft, dann aber tödlich wird, wenn das Opfer dagegen Aspirin einnimmt. Zudem seien Biowaffenangriffe denkbar, bei denen ein Erreger verbreitet wird, der zunächst für lange Zeit unbemerkt im Körper der Betroffenen bliebe. Später könnte der Erreger dann zum Beispiel bei den über 40-Jährigen einer Bevölkerung eine Massenepidemie an Arthritis auslösen und das Gesundheitssystem des betroffenen Landes lahmlegen.

Angriff auf das Erbgut

Weitere Stoffe können so entwickelt werden, dass sie sich nicht mit Antibiotika bekämpfen ließen oder das Erbgut eines Menschen völlig zerstören, zitierte der Bericht die Wissenschaftler. Das Papier war von 3. November datiert und im Anschluss an ein geheim gehaltenes Seminar der CIA mit Mitarbeitern der US-Akademie für Wissenschaften entstanden.

AFP


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Zuletzt geändert am 17. November 2003 11:39 von aj

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