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Pressestimmen zur Tour: Spanien feiert Beloki und Mayo

"Armstrong in Gelb, aber er hat alle gegen sich"

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Lässt Spanien träumen: Iban Mayo.

Gap - Nach der "Königsetappe" der Tour de France freut sich die internationale Presse über Spannung wie selten zuvor. Vor allem die "spanische Armada" sorgt bei den Gazetten für Freude.

Die Pressestimmen im Überblick:

FRANKREICH:

L'Equipe: "Armstrong in Gelb, aber er hat alle gegen sich. Sie haben es gewagt. Die Rivalen des amerikanischen Champions haben sich entschieden, ihn in den Bergen anzugreifen. Noch nie in den vier Jahren, in denen er regiert, wurde er so von allen Seiten angegriffen. Noch hat er die Zügel in der Hand. Aber der Aufstand ist gestartet und Armstrong läuft Gefahr, in den Pryrenäen nicht nur zu lachen."

Aujourd'hui: "Hat Lance Armstrong das Gefühl für den richtigen Rhythmus verloren? Gerade einmal zwei Jahre ist es her, da kletterte er an gleicher Stelle den Berg hinauf, als wäre es gar nichts. Diesmal hat er zum ersten Mal die Tür aufgemacht und die Verfolger frohlockten. Sicher, Lance hat das Gelbe Trikot geholt. Aber er hat trotzdem an Sicherheit verloren."

Aujourd'hui: "Kurios, aber wahr: Lance Armstrong hat sich das Gelbe Trikot geschnappt, aber er war noch nie so gefährdet bei einer Tour de France. Der Anti-Armstrong-Aufstand ist im Gange. Am Sonntag ist ein Tabu gebrochen worden. Armstrong ist von allen Seiten angegriffen worden. Er hat reagiert, aber er hat nicht antworten können wie gewohnt. Daher kommt die Hoffnung zurück bei den Jägern, die ähnliches sicher bald wieder versuchen werden."

ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: "Blasses Gelb für Armstrong. Der Cowboy übernimmt zwar die Führung, doch er ist schwächer als in den vergangenen Jahren. Die Gegner des Amerikaners waren noch nie so gefährlich. Jetzt wissen wir, dass seine Gegner auf seine Niederlage hoffen und ihn weiterhin stark unter Druck setzen werden.

Corriere dello Sport: "Armstrongs Gelbes Trikot leuchtet nicht, er ist nicht mehr der absolute Herr der Tour. Der Texaner muss sich oft verteidigen, er riskiert nichts, er ändert seinen Schritt nicht. Unermüdlich setzt ihn das neue baskische Phänomen Iban Mayo unter Druck, der zum Star der Tour werden könnte."

Tuttosport: "Armstrong ist nicht mehr unbesiegbar. In den vergangenen Jahren hatte er die Rivalen nach wenigen Etappen vernichtet. Jetzt scheint er nicht mehr der unbestrittene König der Tour zu sein. Es gibt aber keinen Radsportler mehr, der sowohl beim Giro als auch bei der Tour eine Hauptrolle spielen kann."

Corriere della Sera: "Der Anti-Armstrong-Block wird bei der Tour de France immer gefährlicher. Der Texaner trägt das Gelbe Trikot, ist aber den Nachweis schuldig geblieben, der echte Herrscher des Rennens zu sein. Schade, dass Gilberto Simoni schon chancenlos ist."

SPANIEN:

Marca: "Armstrong ist doch schlagbar. Der Prinz von Arratia überrascht in Alpe d'Huez."

AS: "Heldentat von Mayo und Beloki griff Armstrong fünfmal an. Der Amerikaner ist nicht mehr so stark wie früher. Unsere Jungs lassen uns träumen.

sid - Foto. dpa


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Zuletzt geändert am 14. Juli 2003 15:38 von sab

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