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F1: Michael Schumacher startet in Brasilien erneut mit Vorjahres-Ferrari

Weltmeister steht gehörig unter Druck

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Der Blick geht nach Brasilien: Michael Schumacher steht in Sao Paulo mächtig unter Druck.

Stuttgart - Verhalten optimistisch schätzt Michael Schumacher seine Chancen beim Großen Preis von Brasilien ein. "Es wird hart, keine Frage, aber wir können gewinnen", sagt der fünfmalige Formel-1-Weltmeister aus Kerpen.

Nach den beiden selbst verschuldeten Auftaktpleiten in Australien und Malaysia steht der Ferrari-Star in Sao Paulo gehörig unter Druck. Bei einer erneuten Niederlage droht dem haushohen Titelfavoriten, weiter an Boden gegenüber dem führenden McLaren-Mercedes-Duo Kimi Räikkönen und David Coulthard zu verlieren.

Zehnmal auf dem Podium

Schumacher geht davon aus, dass der dritte Saisonlauf am Sonntag (19 Uhr MESZ/RTL) für ihn wie zuletzt Malaysia "ein schwieriges Rennen" wird. In Sepang hatte er nur den sechsten Platz belegt. Der holprige Berg-und-Tal-Kurs im Autodromo Jose Carlos Pace war für den 34 Jahre alten Rheinländer dagegen bislang immer ein gutes Pflaster. Vier Siege feierte Schumacher schon in Sao Paulo und fuhr bei elf Starts bis auf 1997 (Fünfter) immer aufs Podium.

Auch in Sao Paulo setzt Ferrari das überholte Vorjahresmodell F 2002 ein. Gegenüber der dpa verneinte eine Ferrari-Sprecherin Meldungen, Schumacher fahre in Brasilien den neuen F 2003-GA. Dieser soll beim Heimrennen am Osterwochenende in Imola debütieren.

Schumi bevorzugt alten Qualifikationsmodus

Schumacher begrüßte es, dass der Internationale Automobilverband FIA das beschlossene Verbot der elektronischen Fahrhilfen auf die kommende Saison verschoben hat. Ursprünglich sollten die Teams Traktionskontrolle, Startautomatik und automatisches Getriebe schon beim britischen Grand Prix (20. Juli) aus den Rennwagen verbannt werden. Er halte die Verschiebung für "vernünftig", sagte der 64- malige Grand-Prix-Sieger. "Es ist einfach besser, wenn man sich in Ruhe und zielgerichtet darauf vorbereiten kann." Schließlich sollten durch die neuen Regeln Kosten gesenkt werden.

Außerdem erklärte Schumacher, dass ihm der alte Qualifikationsmodus mit vier schnellen Rundenversuchen beim Abschlusstraining am Samstag lieber gewesen sei. Seit diesem Jahr haben die Piloten beim Einzelzeitfahren am Freitag und Samstag nur noch je einen Versuch. Zuletzt hatte sich Formel-1-Chef Bernie Ecclestone für eine Änderung der neuen Regel ausgesprochen.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 31. Maerz 2003 17:38 von sab

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