IVWPixel Zählpixel

  Regiolinks    Suchmaschinen    Computer-ABC    News 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 26.02.2003

 Internet

   vom 26.02.03

Bio-Computer rechnet mit DNA-Schnipseln
Dem Finanzamt ein Schnäppchen schlagen
WDR-"Computerclub" macht dicht
Intel: Neue Architektur für Notebooks
Auslese im
Online-Handel

Strampeln für
den Netzzugang

Grid: Das Netz als Supercomputer
Mainzer Narren treiben's im Netz bunt
Deutsche Sprache
steht zum Verkauf

Handy im Chip: Intel zeigt neuen Prozessor

 Nachrichten



 Sport



 Magazin



[?]

Erster DNA-Computer der Welt vorgestellt:

Rechnen mit Gen-Schnipseln

Der Computer auf DNA-Basis kann auf kleinstem Raum Milliarden von Rechenvorgängen ermöglichen.

Washington - 50 Jahre nach Entdeckung der Erbgut-Struktur haben Wissenschaftler den ersten Computer aus DNA-Molekülen gebaut. Der winzige Rechner wird ausschließlich mit den Erbgut-Molekülen sowie mit einem Enzym betrieben. Er wurde bereits vom "Guinness Buch der Rekorde" als kleinster biologischer Computer anerkannt.

Jetzt stellen ihn seine Erbauer, Ehud Shapiro und Kollegen vom Weizman- Institut der Wissenschaften in Rehovot (Israel), der internationalen Forschergemeinde vor. Ihr Bericht erscheint im US-Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences".

Klassische Silizium-Chips könnten bald ins Hintertreffen geraten

DNA-Rechner könnten in ihrer Geschwindigkeit über kurz oder lang die traditionellen Silizium-Mikrochips überrunden, heißt es in dem Journal. Auch in ihrer - winzigen - Größe seien die neuen DNA- Computer unschlagbar. Anders als bisherige Rechner, die unter dem Namen DNA-Computer entwickelt wurden, benutzt das Team um Shapiro wirklich die Desoxyribonukleinsäure (DNA) zum Betrieb und nicht - wie die vorherigen Modelle - ein als "Zelltreibstoff" bekanntes energiereiches Molekül namens ATP.

Computer funktioniert ohne äußere Energiequelle

 Links zum Thema 

Labor für biomolekulare Computer

Der neue DNA-Computer rechnet, indem sich zwei Erbgut-Moleküle spontan verbinden: ein Input-Molekül und ein Software-Molekül. Das Software-Molekül weist anschließend ein Spalt-Enzym an, ein Stück vom Input-Molekül abzubrechen. Dabei wird genug Energie freigesetzt, dass der DNA-Computer ohne äußere Energiequelle rechnen kann, wie die Forscher berichten. Ihren Angaben zufolge kann ein millionstel Liter Lösung bis zu drei Billionen dieser DNA-Computer enthalten, die 66 Milliarden Rechenvorgänge pro Sekunde ausführen.

dpa - Screenshot: Red.


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web



Die Links der Region



Zuletzt geändert am 26. Februar 2003 13:00 von mwege

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum