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So 15.12.2002
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Weltcup der Skispringer - Höllwarth gewinnt doppeltHannawald sorgt für kleines Wintermärchen
Titisee-Neustadt - Mit einem vierten Platz hat Skispringer Sven Hannawald für ein kleines Wintermärchen im grünen Schwarzwald gesorgt. "Ich bin so froh. Endlich habe ich wieder einen kompletten Wettkampf gut zu Ende gebracht", sagte der Team-Olympiasieger, der beim Weltcup in Titisee-Neustadt seine beste Saisonleistung ablieferte. Rechtzeitig vor der Vierschanzentournee hat der Titelverteidiger die Folgen von Knieoperation und monatelanger Trainingspause offenbar überwunden und sich in der Weltspitze zurückgemeldet. "Jetzt bin ich endlich auf dem richtigen Weg. Heute ist mir der Knopf schon ein wenig aufgegangen. Den Rest werde ich schon noch schaffen", meinte Hannawald, der vor einem Jahr mit einem Sieg an gleicher Stelle den sensationellen Triumphzug des Olympiawinters eingeleitet hatte. Hinter dem überragenden Doppelsieger Martin Höllwarth und dessen österreichischen Teamgefährten Andreas Goldberger und Andreas Kofler war Hannawald am Sonntag bester Deutscher. Am Vortag hatte Michael Uhrmann (Rastbüchl) als Fünfter überzeugt. Hannawald verspürte da als 17. "noch absolut keinen Spaß am Springen". Höllwarth übernimmt Führung im Gesamtweltcup Höllwarth kassierte für seine Saison-Erfolge zwei und drei insgesamt 40.000 Schweizer Franken Preisgeld und übernahm mit 424 Punkten die Führung im Gesamtweltcup vom Norweger Sigurd Pettersen (350), der sich nach seinem zweiten Platz vom Samstag in der zweiten Konkurrenz nicht für das Finale qualifizierte. Uhrmann, der seinem fünften Platz Rang 13 folgen ließ, ist mit 290 Zählern Fünfter. Hannawald schob sich mit den ersten 64 Saisonpunkten auf Position 21. Hannawald: "Jetzt weiß ich, was ich vermisst habe"
"Es ist schon irgendwie überraschend. Erst klappt es nicht und dann so gut", meinte der von den Fans umjubelte Hannawald: "Jetzt weiß ich, was ich vermisst habe." Bundestrainer Reinhard Heß freute sich für Hannawald: "Das war das Erfolgserlebnis, das er gebraucht hat. Er war im Training schon viel besser. Er ist auf dem Weg zur Spitzenform." Auch Uhrmann zählt jetzt zur Weltspitze Von der Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) überzeugte erneut auch Michael Uhrmann. Beim Team-Olympiasieger "ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich war vor dem ersten Heimauftritt wirklich supernervös. Die Leute haben doch den Sieg von mir erwartet. Jetzt bin ich in der Weltspitze dabei. Was hätte ich im letzten Jahr für einen Platz unter den besten 15 nicht alles gegeben. Jetzt ist es schon schlecht, wenn ich mal 13. bin." Team-Weltmeister Alexander Herr (Rohrhardsberg) kam auf den Rängen 23 sowie 29 wenigstens zweimal in die Weltcup-Punkte. Georg Späth (Oberstdorf/24.), Michael Neumayer (Berchtesgaden/26.) und Stephan Hocke (Oberhof/22.) schafften dieses deutsche Minimalziel jeweils einmal. "Ganz zufrieden bin ich mit dem Abschneiden nicht. Wir haben noch etliche Reserven", sagte Heß. Schmitt in Wartestellung - als TV-Kommentator Mit dem ungewohnten Platz in der TV-Kommentatorenkabine musste sich der Vorjahres-Zweite Martin Schmitt (Furtwangen) begnügen, der drei Monate nach seiner Knieoperation am kommenden Wochenende in Engelberg (21./22. Dezember) wieder in den Weltcup zurückkehren wird. "Ein Einsatz hier wäre zu früh gekommen. Mir fehlen noch Trainingssprünge", meinte der viermalige Weltmeister, der wenige Kilometer von Titisee-Neustadt entfernt auf der Adlerschanze in Hinterzarten sein Programm abspulte. Peter Stracke, sid |
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Zuletzt geändert am 15. Dezember 2002 22:00 von to |
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