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Di 24.07.2001

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   vom 24.07.01

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bei Tour de France

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Buschschulte stiehlt Völker die Show
Gold für Stockbauer und Frauen-Staffel (vom Vortag)

Schwimm-WM: Völker verpasst Gold, Buschschulte holt Silber

Der große Traum endet unter Tränen

Fukuoka - Sandra Völkers großer Traum vom ersten Einzel-Gold bei einer Weltmeisterschaft ging wieder nicht in Erfüllung, der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) holte aber auch am dritten Tag eine Medaille, weil Antje Buschschulte im Finale über 50 m Rücken über sich hinauswuchs und Silber gewann. Sandra Völker reagierte motzig, immerhin bleibt ihr nach einer der größten Enttäuschungen ihrer Karriere die Hoffnung auf Olympia 2004.

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Glückwünsche im Wasser: Antje Buschschulte umarmt die Weltmeisterin Haley Cope.

Nach einem desolaten vierten Platz (28,62) verweigerte die 27 Jahre Hamburgerin zunächst jeden Kommentar, zeternd wandte sie sich vor laufender Kamera von Antje Buschschulte und den Mikrofonen ab. Zu tief saß die Enttäuschung nach der vergebenen Chance. Erst als die Tränen getrocknet waren, sagte sie: "Mir fällt einfach nichts mehr ein, der Anschlag war Scheiße, dabei habe ich mich nach den 100 Metern Freistil noch gut gefühlt. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe."

Trainer nimmt Schuld auf sich

Sieben Jahre nach Franziska van Almsick in Rom und einen Tag nach Hannah Stockbauer hoffte die Olympiazweite von Atlanta 1996 wiederum vergeblich darauf, sich in den goldenen Kreis der Weltmeisterinnen einreihen zu können. "Der Verzicht auf die 100 Meter Freistil wäre besser gewesen", erklärte Trainer Lange und nahm die Schuld auf sich: "Sie wollte eigentlich nicht, aber ich habe Sandra zum Doppelstart überredet. Es wird schwer, diese Niederlage zu verkraften." Bundestrainer Manfred Thiesmann kommentierte: "Für Antje Buschschulte eine tolle Geschichte, für Sandra dagegen ganz bitter."

Buschschulte: "Ich bin doch gar kein Sprinter"

Die Wahl-Wuppertalerin Antje Buschschulte wuchs auf dem Silberrang (28,53) über sich hinaus und musste sich nur der Amerikanerin Haley Cope um zwei Hundertstelsekunden geschlagen geben. "Das ist ein Traum, einfach genial. Dabei bin ich doch gar kein Sprinter." Dank richtete sie auch an ihren ehemaligen Trainer Bernd Henneberg aus Magdeburg: "Ihm habe ich die Grundlagen zu verdanken, und Henning Lambertz in Wuppertal, dass er mich auf den Punkt vorbereitet hat."

Thorpe locker zum dritten WM-Titel weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 24. Juli 2001 14:31 von sab

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