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Tennisprofi Tommy Haas kommt auch mit Sven Groeneveld nicht zurecht

Vierter Trainerwechsel in zehn Monaten

Los Angeles - Tommy Haas bleibt ein Albtraum für die Tennistrainer der Welt. Unmittelbar vor dem ATP-Turnier in Los Angeles trennte sich der 23 Jahre alte Daviscupspieler von seinem Coach Sven Groeneveld. Erst Anfang Mai hatte die Zusammenarbeit mit dem Niederländer begonnen, der zuvor in Diensten von Nicolas Kiefer stand.

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Viele Trainer, wenig Erfolg: Tommy Haas.

Haas, der in Los Angeles wieder von Bollettieri-Mitarbeiter David "Red" Ayme betreut wird, vollzog damit bereits den vierten Trainerwechsel innerhalb von zehn Monaten. Im September 2000 hatte er sich von Ayme getrennt, anschließend versuchten der Südafrikaner Gavin Hopper, der Amerikaner Harold Solomon und zuletzt Groeneveld ihr Glück - vergeblich.

Bei Grand-Slam-Turnieren versagt

Gebracht hat das Wechselspiel auf der Trainerbank wenig bis gar nichts. Seit seinem Turniersieg im Januar in Adelaide verzeichnete Haas eine eher bescheidende Jahresbilanz. Vor allem bei den Grand-Slam-Turnieren, erklärtermaßen die Highlights in seiner Saisonplanung, versagte Haas kläglich. Bei den Australian Open verlor er in der zweiten Runde in drei Sätzen gegen Lleyton Hewitt, nachdem er in jedem Durchgang klar geführt hatte. Bei den French Open scheiterte er ebenfalls in der zweiten Runde an dem international eher zweitklassigen Franzosen Anthony Dupuis, und in Wimbledon musste er mit einer Magenverstimmung bereits in der ersten Runde gegen "lucky loser" Wayne Black (Simbabwe) aufgeben.

Auch abseits des Tennisplatzes viel Ärger

Auch abseits des Platzes lief es wahrlich nicht nach Wunsch. Sein Ausrüster (Nike) hat den Vertrag mit Tommy Haas bis heute nicht verlängert, die Amerikaner wollen das sportliche Mittelmaß des nach wie vor besten Deutschen nur noch mit deutlich reduzierten Bezügen honorieren. Hinzu kommt der Ärger mit seinen einstigen Förderern, die sich 1994 in der eigens gegründeten "ToSa"-GmbH zusammenfanden und von ihrem mittlerweile millionenschweren Protege auf gerichtlichem Wege ausstehende Gelder einfordern.

Von Angela Bern, sid - Foto: Archiv

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Zuletzt geändert am 24. Juli 2001 16:52 von sab

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