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Vor der Tischtennis-WM: Männer als Hoffnungsträger, Frauen im Umbruch

Roßkopf: "Wir können eine Medaille holen"

Mit der klassischen Rollenverteilung gehen die deutschen Tischtennis-Asse ab Montag bei der WM in Osaka auf Medaillenjagd. In Japan sind erstmals seit mehreren Jahren wieder die Herren die Hoffnungsträger, nachdem bei den lange vom Erfolg verwöhnten Damen der Generationswechsel eingeläutet ist.

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Auf Jörg Roßkopf ruhen einmal mehr die deutschen Hoffnungen. Neben Timo Boll werden ihm die besten Chancen eingeräumt, eine Medaille zu holen.

"Unser Ziel ist eine Medaille", lautet die Vorgabe von Cheftrainer Dirk Schimmelpfennig. Bei den enttäuschenden Belgrad-Ersatzturnieren 1999 in Eindhoven (Einzel) und 2000 in Kuala Lumpur (Mannschaften) war der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) ohne Edelmetall geblieben.

Zehnte WM für Jörg Roßkopf

Die besten Chancen bei der ersten WM mit dem 40-mm-Ball und dem letzten Titelturnier im antiquierten Mammutformat mit Mannschafts- und Einzelwettbewerben, in denen China nach dem Vierfach-Triumph bei den Olympischen Spielen in Sydney jeweils die Topfavoriten stellt, besitzt das im Vorjahr im Viertelfinale gescheiterte Herren-Team. "Ich denke schon, dass wir eine Medaille holen können", mutmaßt Routinier Jörg Roßkopf vor seiner zehnten WM seit 1985.

Bundestrainer: Viertelfinale als Minimalziel

Der neue Bundestrainer Istvan Korpa hat vor den Gruppenspielen gegen Kanada (Montag) und Österreich (Dienstag) ähnliche Erwartungen an Roßkopf, Timo Boll (beide Gönnern), Peter Franz (Ochsenhausen), Torben Wosik (Frickenhausen) und Lars Hielscher (Jülich): "Für einen EM-Zweiten muss das Viertelfinale das Minimalziel sein."

Für die Damen war die Runde der besten Acht 2000 noch eine Enttäuschung, in Osaka dagegen wäre das Viertelfinale schon ein Erfolg. "Wir sind spielerisch schwächer als im vorigen Jahr", weist Schimmelpfennig auf die Rücktritte von Europameisterin Qianhong Gotsch (Betzingen) und Rekordnationalspielerin Olga Nemes (Bad Driburg) hin. Für die Gruppenspiele gegen Australien (Montag) und Nordkorea (Dienstag), das 2000 fehlte und davor 1997 im Endspiel stand, ist Bundestrainer Richard Prause "vorsichtig optimistisch".

Weltverband will kürzere Sätze und Regeländerungen weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 20. April 2001 15:29 von sab

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