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Traum vom Final Four geplatzt: Alba scheitert an Panathinaikos Athen

Glanzleistung reichte gegen Griechen nicht aus

Berlin - Der Traum vom ersten Einzug ins "Final Four" der europäischen Königsklasse ist für den deutschen Basketballmeister Alba Berlin im Viertelfinale geplatzt. Die "Albatrosse" unterlagen trotz einer kämpferischen Glanzleistung dem Titelverteidiger Panathinaikos Athen im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 69:71 (39:47), nachdem der Topfavorit aus Griechenland bereits in der ersten Partie in Athen mit 87:77 die Oberhand behalten hatte.

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Zwei Punkte durch Wendell Alexis: Der US-Amerikaner konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen.

Die "Kleeblätter" um den Ex-Leverkusener Michael Koch qualifizierten sich damit für das Endturnier vom 11. bis 13. Mai in Paris. Die Berliner können sich nun voll auf die am 5. Mai beginnenden Bundesliga-Playoffs konzentrieren.

Schnelles Spiel zu Beginn

Den Berlinern glückte in der mit 8.500 Zuschauern erstmals in dieser Saison ausverkauften Max-Schmeling-Halle ein konzentrierter Start. Statt sich in langwierigen Angriffssequenzen zu ermüden, kam Alba mit Schnellangriffen zu leichten Punkten. Zudem wirkte sich die Rückkehr des im Hinspiel noch auf Grund einer Oberschenkelzerrung fehlenden Nationalspielers Jörg Lütcke positiv aus.

Athen nutzte Fehler eiskalt aus

Dennoch hatten die routinierten Griechen nur wenig Mühe das Tempo mitzugehen. Vor allem Topstar Dejan Bodiroga sorgte im ersten Viertel mit elf Punkten für viel Gefahr unter dem Alba-Korb. In der Folgezeit schwächten sich die Berliner bei zunehmender Nervosität selbst, indem sie sich neun Ballverluste leisteten. Panathinaikos hingegen kontrollierte das Spielgeschehen und nutzte die Fehler eiskalt zu einer zwischenzeitlichen 41:32-Führung.

"Iceman" Alexis hatte viel Mühe

Auch nach dem Wechsel setzten die Gäste die Akzente, während die "Albatrosse" zunehmend verzweifelten. Insbesondere Wendell "Iceman" Alexis, bereits in Athen mit sieben Punkten ein Ausfall, tat sich gegen die Bewachung seines Landsmanns Johnny Rogers enorm schwer. Doch über den Kampf und die Verteidigung fand Alba wieder Anschluss, glich Anfang des vierten Viertels zum 56:56 aus.

In den letzten Minuten wechselte die Führung ständig und die Emotionen drohten mehrfach überzukochen. Unsaubere Aktionen und eine Unzahl an Fouls ließen die Halle zu einem "Hexenkessel" werden. Der Topfavorit wankte dank eines immer stärker aufspielenden Derrick Phelps (13 Punkte), doch Bodiroga (24 Punkte) hielt den glücklichen Sieg für Athen fest.

sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 20. April 2001 10:33 von sab

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