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EM: DFB startet Kartenverlosung
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EM 2000: DFB beginnt mit der Kartenverlosung

11.600 Tickets für 50.000 Interessenten

Frankfurt/Main - Nichts geht mehr in der Kartenlotterie zur Fußball-Europameisterschaft in den Niederlanden und Belgien: Dr. Ekkehard Arnold aus Weil am Rhein war der erste Glückliche, den die als "Losfeen" fungierenden Nationalspielerinnen Doris Fitschen und Birgit Prinz am Mittwoch aus der mehr als 50.000 Bestellscheine umfassenden Lostrommel in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main zogen.

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Prominente Glücksfeen: Doris Fitschen und Birgit
Prinz zogen die ersten Gewinner.

An die 6.000-mal wird dieser Vorgang in den kommenden Tagen wiederholt werden müssen, um die etwa 11.600 Tickets für die drei deutschen Vorrundenbegegnungen bei der Euro 2000 zu verteilen.

"Karten gerecht verteilen"

DFB-Mediendirektor Wolfgang Niersbach wertete die Flut an Zuschriften positiv: "Das zeigt, dass die Nationalmannschaft trotz aller Unkenrufe weiter attraktiv ist." Doch die meisten deutschen Fußballfans werden leer ausgehen. "Unser Ziel ist es, die uns zur Verfügung stehenden Karten möglichst gerecht zu verteilen", erklärte DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt die Verlosung der begehrten Karten, die der Dachverband schon bei der WM 1998 in Frankreich angewandt hatte, musste aber zugeben: "Das ist schon eine arge Beschränkung."

Strikt an das Reglement gebunden

Denn gemäß Reglement der Europäischen Fußball-Union (Uefa) stehen dem DFB wie jedem der 16 Teilnehmer pro Spiel nur 16 Prozent der jeweiligen Stadionkapazität zu. Von diesen exakt 17.492 Karten gehen zwei Drittel, etwa 11.600 Tickets, in das Losverfahren. Der Rest wird für das Umfeld der Nationalmannschaft, die Bundesligavereine, Landes- und Regionalverbände sowie die DFB-Partner und Stammkunden verwendet.

Nur 4400 Karten für den Klassiker gegen England

Das Hauptinteresse galt erwartungsgemäß der Begegnung zwischen Deutschland und England am 17. Juni, auf die rund 75 Prozent aller Anfragen entfiel. Ausgerechnet für den mit Spannung erwarteten Klassiker im 30.000 Zuschauer fassenden Stadion von Charleroi stehen aber mit 4.458 die wenigsten Eintrittskarten zur Verfügung. Für die erste Partie am 12. Juni in Lüttich (30.000 Plätze) gegen Rumänien sind es 4.787, für das abschließende Spiel am 20. Juni im der 50.000 Zuschauer fassenden Rotterdamer Arena De Kuip immerhin 8.697 Tickets.

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Geändert am 26. Januar 2000 14:55 von sab
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