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Rallye Monte Carlo: Tommi Mäkinen gewann souveränKlassiker wurde zur SpazierfahrtMonaco - "Big Mäk" Tommi Mäkinen (Finnland) hat den ersten Angriff der Konkurrenz in der Rallye-WM 2000 souverän abgewehrt. Der Weltmeister der letzten vier Jahre gewann wie im Vorjahr die traditionsreiche Rallye Monte Carlo, zeigte auf den insgesamt 14 Wertungsprüfungen in seinem Mitsubishi eine fehlerfreie Leistung und legte nicht zuletzt dank der vom Pech verfolgten Konkurrenz den Grundstein für seinen fünften Titelgewinn in Folge.
Armin Schwarz aus Oberreichenbach kam beim ersten von 14 WM-Läufen nach anfänglichen Problemen mit seinem Skoda auf Rang sieben. Zweiter wurde nach seiner Rückkehr zu Ford Ex-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) vor dem finnischen Altmeister Juha Kankkunen (Subaru), der vom Motorschaden am Ford des Schotten Colin McRae auf der letzten Wertungsprüfung profitierte. Grippe störte ihn nicht"Es war ein guter Start in eine wahrscheinlich harte Saison. Jetzt freue ich mich auf Schweden, wo wir im letzten Jahr auch gewonnen haben", meinte Mäkinen. Allerdings hätte es der grippegeplagte Finne gerne etwas schwerer gehabt: "Mir wäre es lieber gewesen, gegen die Konkurrenz zu kämpfen." Kräftiger Frost setzte den Autos zuStattdessen war die 68. Auflage des Rallye-Klassikers für ihn schon ab dem zweiten Tag fast eine Spazierfahrt. Nach einer kalten Nacht hatten der Subaru des zweitplatzierten Vizeweltmeisters Richard Burns (Großbritannien) sowie alle drei Peugeot von Gilles Panizzi, Francois Delecour (beide Frankreich) und Marcus Groenholm (Finnland) ihren Dienst verweigert.
Peugeot sucht FehlerFür Ex-Weltmeister Peugeot, der in dieser Saison in die WM zurückkehrt, war es ein totales Fiasko. "Wir halten weiter an unserem Ziel fest, um den Titel zu kämpfen. Gilles Panizzi hat bewiesen, dass er in der Spitze mitfahren kann", meinte Sportchef Corrado Provera. Die Ursache für den Totalausfall wollen die Franzosen bei einer genauen Untersuchung im Werk herausfinden. Armin Schwarz zufriedenSchwarz war mit seinem Ergebnis zufrieden. "Wir sind fast sprachlos, dass wir hier Siebter geworden sind. Das ist ein guter Einstand in die WM", meinte der Ex-Europameister, der im Vorjahr mit dem neuen Skoda nicht über die Startrampe gekommen war. Ein ähnlich schnelles Aus schien ihm auch diesmal zu drohen, als sein Wagen bei der ersten Prüfung nur auf drei Zylindern lief und es danach Probleme mit dem Ladedruck gab. Unvernünftige ZuschauerPech hatte Privatfahrer Uwe Nittel (Pommertsweiler), der als Führender in der seriennahen Gruppe N seinen Mitsubishi auf der zweiten Etappe mit einem Benzinpumpen-Defekt abstellen musste. Ein Problem waren an allen drei Renntagen einmal mehr die Zuschauer. Zahlreiche unbesonnene Fans drängten sich in den Gefahrenzonen, weshalb am Freitag eine Wertungsprüfung von den Veranstaltern gestrichen wurde. Von Jean-Claude Gerson, sid - Fotos: AP, dpa
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| Geändert am 23. Januar 2000 15:21 von sab | ||||||||||