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Olympia 2000 in Sydney: Noch neun MonateGastfreundlich und siegessüchtig
Sydney - In Australien hat neun Monate vor den Olympischen Spielen, die am 15. September in Sydney eröffnet werden, die heiße Phase der Vorbereitung begonnen. Dies gilt nicht nur für die Organisatoren, sondern auch für die Aktiven, denn auf dem fünften Kontinent ist der Hochsommer angebrochen. Gastfreundschaft wird zwar in "Down under" groß geschrieben, aber gleichzeitig sind die "Aussies" geradezu siegessüchtig, sobald es um Sport geht. 1999 gab es reichlich zu feiern: den Erfolg im Daviscup, die WM-Titel im Cricket und Rugby, Weltrekorde im Schwimmen. Diese Triumphe sollen vom 15. September bis 1. Oktober fortgesetzt werden, wenn man zum zweiten Mal olympischer Gastgeber ist. 14 Mal Gold, 15 Mal Silber und 33 Mal Bronze lautet die Prognose, die Wissenschaftler der University of South Australia in Adelaide für das eigene Team aufgrund der letzten Jahre errechnet haben - der Heimvorteil blieb dabei noch unberücksichtigt. Das olympische Vorhaben lässt sich die australische Regierung einiges kosten. Seit Atlanta 1996 (Platz sieben) investierte der Staat umgerechnet rund 800 Millionen Mark in die Förderung seiner Spitzenathleten.
Hohe Erwartungen an die SchwimmstarsBesonders hohe Erwartungen setzt die Nation in die Schwimmstars Susie O'Neill, Michael Klim, Grant Hackett oder Ian Thorpe - und in die Aborigine-Sprinterin Cathy Freeman. Die Doppel-Weltmeisterin über 400 m, spätestens seit ihrem zweiten Titel in Sevilla der Superstar des Fünften Kontinents, gilt als einer der sichersten Tipps für einen Olympiasieg. Besonders im Blickpunkt stehen auch Rudern und Hockey, wo man traditionell Weltklasse ist. Der Run auf die Eintrittskarten hält weiter anDer Run auf die Eintrittskarten hält weiter an. Nach dem Rückzieher des umstrittenen Organisationskomitees (SOCOG), das elitärer Sponsor-Kundschaft sogegannte "First-Class-Tickets" angeboten hatte, diese aber wieder frei geben musste, konnten seit November nochmals eine halbe Million Tickets abgesetzt werden. Knapp die Hälfte der fünf Millionen Karten für den heimischen Markt sind damit verkauft. Sportstätten sind fast fertig |
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| Geändert am 14. Januar 2000 17:30 von sab | |||||||